Neue Schlichtungsstelle für verärgerte Energiekunden eröffnet

Die Schlichtungsstelle für Energie startet in ihre Arbeit und die besteht in erster Linie darin, bei Streitigkeiten zwischen den Energiekonzernen und deren Strom- und Gaskunden zu vermitteln. Der erste November war Startschuss für diese neue Einrichtung, deren Kosten allein von den Energiekonzernen selbst getragen werden und die Kunden nichts weiter kostet als ihre Ausgaben für [...]

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Die Schlich­tungs­stel­le für Ener­gie star­tet in ihre Arbeit und die besteht in ers­ter Linie dar­in, bei Strei­tig­kei­ten zwi­schen den Ener­gie­kon­zer­nen und deren Strom- und Gas­kun­den zu ver­mit­teln. Der ers­te Novem­ber war Start­schuss für die­se neue Ein­rich­tung, deren Kos­ten allein von den Ener­gie­kon­zer­nen selbst getra­gen wer­den und die Kun­den nichts wei­ter kos­tet als ihre Aus­ga­ben für Tele­fon­an­ru­fe oder Brief­wech­sel.

Zu errei­chen ist die Schlich­tungs­stel­le über die Web­sei­te www.schlichtungsstelle-energie.de oder über die Tele­fon­num­mer 030 – 27572400. Damit folgt die Stel­le dem Bei­spiel ande­rer Schlich­tungs­stel­len im Dienst­leis­tungs­be­reich, allen vor­an derer der Ver­si­che­run­gen. Das Schlich­tungs­gre­mi­um besteht aus Ver­tre­ten von Sei­ten der Ener­gie­ver­sor­ger und natür­lich auch aus Ver­brau­cher­schüt­zern die gemein­sam ver­su­chen, Lösun­gen zu fin­den bei Unstim­mig­kei­ten im Bereich Rech­nun­gen, dem Wech­sel von Strom­an­bie­tern und vie­lem mehr. Das Ziel ist, damit den Gang vor Gericht zu ver­hin­dern, denn die­se Ver­fah­ren kön­nen lang­fris­tig und teu­er wer­den und außer­dem kön­nen so Deutsch­lands Gerich­te ent­las­tet wer­den.

Für eine Beschwer­de sol­len Kun­den nun Gele­gen­heit haben, per Mail, Fax oder Anruf ihre Beschwer­de vor­zu­tra­gen. Dazu ist es not­wen­dig, einen ent­spre­chen­den Antrag aus­zu­fül­len, auf dem auch der Name des Ener­gie­lie­fe­ran­ten und die Zäh­ler­num­mer notiert wer­den müs­sen. Dar­über hin­aus soll­ten die Ver­trags­un­ter­la­gen in Kopie­form inklu­si­ve der all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen und auch den vor­an­ge­gan­ge­nen Brief­wech­sel dies­be­züg­lich mit dem Ener­gie­lie­fe­ran­ten bei­gelegt wer­den, damit sich die Ver­tre­ter an der Schlich­tungs­stel­le einen Über­blick über den Streit­fall machen kön­nen. Es bleibt abzu­war­ten, inwie­weit sich die­se neue Insti­tu­ti­on wirk­lich bewäh­ren wird.