Atomausstieg lässt sich durch Ökostrom nicht auffangen

atom­kraft­werk © phili­pus — fotolia.com

Zwar ist der Aus­stoß der gif­ti­gen Treib­haus­ga­se in Deutsch­land gesun­ken, trotz­dem sind die Spar­maß­nah­men noch nicht vor­bei, wie das Umwelt­amt jetzt noch ein­mal ver­deut­lich­te. Zwar sei die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung näm­lich auf einem guten Weg und der Aus­stoß der Treib­haus­ga­se ins­ge­samt um zwei Pro­zent gesun­ken, doch das allein wür­de noch nicht aus­rei­chen, um die Umwelt dau­er­haft zu ent­las­ten. Noch wird näm­lich nach dem Abschal­ten von immer­hin acht Atom­re­ak­to­ren im letz­ten Jahr nun zu viel Koh­le ver­braucht und die ver­rin­gert nicht gera­de das Absin­ken der Gas­pro­duk­ti­on für das Klima.

Dar­auf weist das Umwelt­bun­des­amt in aller Deut­lich­keit hin und zeigt damit ganz klar, dass nur durch eine lang­fris­ti­ge Umstel­lung auf Öko­strom in den nächs­ten Jah­ren und Jahr­zehn­ten wirk­lich etwas an der Situa­ti­on getan wer­den kann. Noch bes­ser wäre es da natür­lich, wenn alle Län­der mit­zie­hen, denn gera­de die USA und Asi­en zäh­len noch immer zu den größ­ten „Luft­ver­pestern“. Des­halb sind die Wer­te zwar vor­sich­tig opti­mis­tisch zu deu­ten aber längst nicht so sehr, wie sich das Umwelt­ex­per­ten vor­ge­stellt hät­ten. Der Pro­zess der Umstel­lung ist schwie­ri­ger als erwar­tet und des­halb muss nun Durch­hal­te­ver­mö­gen gezeigt wer­den, damit die Emis­si­ons­wer­te wei­te­re Pro­zent­an­tei­le her­un­ter gehen.

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