Französische Atomkraftwerke sind Sicherheitsrisiko

atom­kraft­werk © phili­pus — fotolia.com

Seit der Atom­ka­ta­stro­phe in Fuku­shi­ma sind auch euro­päi­sche Atom­kraft­wer­ke mehr und mehr auf dem Prüf­stand. Jüngst tes­te­te die Atom­auf­sichts­be­hör­de in Frank­reich (kurz ASN) die hie­si­gen Atom­kraft­wer­ke auf ihre Sicher­heit und kam zu einem erschre­cken­den Ergeb­nis. Von den 59 Atom­kraft­wer­ken ins­ge­samt haben die meis­ten schwer­wie­gen­den Män­gel, die rin­gen repa­riert wer­den müss­ten. Die­se Anga­ben gehen aus einem Bericht der ANS her­vor und wur­den gera­de ver­öf­fent­licht. Die Repa­ra­tu­ren wür­den Mil­li­ar­den ver­schlin­gen sei­en aber drin­gen nötig, damit fran­zö­si­sche Atom­kraft­wer­ke auch gegen Über­schwem­mun­gen oder Erd­be­ben gesi­chert wären.

Frank­reich ist eine der größ­ten Pro­du­zen­ten für Atom­strom und besitzt in Euro­pa sogar die größ­te Anzahl an Reak­to­ren. Trotz der Män­gel blei­ben alle Atom­kraft­wer­ke wei­ter in Betrieb. Selbst das als umstrit­tens­tes und ältes­tes Kraft­werk gel­ten­de in Fes­sen­heim. Hier wur­den schon vor Jah­ren schwe­re Sicher­heits­lü­cken nach­ge­wie­sen, trotz­dem wol­len es die Fran­zo­sen bis­her nicht abschal­ten. Eine Anti-Atom­kraft-Lob­by gibt es bei unse­ren Nach­barn nicht und so regt sich auch kaum jemand über den Betrieb die­ser Atom­kraft­wer­ke auf. Den Deut­schen Aus­stieg aus der Atom­ener­gie belä­chel­ten die Fran­zo­sen schlicht als über­stürzt, nur sehr lang­sam regen sich ers­te Kri­ti­ker und for­dern ein Umdenken.

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