Neues Biogas-Forschungszentrum in Hessen eröffnet

Der Sitz des For­schungs­in­sti­tuts ist Bad Hers­feld. Der Name lau­tet kurz HBFZ. Die hes­si­sche Minis­te­rin für Umwelt Lucia Puttrich fasst in einem Inter­view die Zie­le der Ein­rich­tung zusam­men: „ Ziel und Sinn der Ein­rich­tung ist die Erfor­schung von Kon­zep­ten, die von der Land­wirt­schaft über die Ver­fah­rens- und Ener­gie­tech­nik bis zur Ener­gie­wirt­schaft kom­plett durch­dacht sind.“ Dem stimmt auch die Minis­te­rin für Wis­sen­schaft Küh­ne-Hör­mann zu.

Noch ist die Ener­gie­ge­win­nung durch die Bio­gas-Tech­no­lo­gie in den Kin­der­schu­hen und als Quel­le für erneu­er­ba­re Ener­gi­en längst nicht so ver­brei­tet wie Solar­kraft, Wind­kraft und Was­ser­kraft. Doch das ist wohl nur eine Fra­ge der Zeit, da sind sich nicht nur die Minis­ter in Hes­sen sicher. Der Vor­teil von Bio­gas liegt in der Unab­hän­gig­keit von äuße­ren Ein­flüs­sen, beson­ders dem Wet­ter was es ins­ge­samt zuver­läs­si­ger macht als ande­re natür­li­che Quel­len zur Ener­gie­ge­win­nung. Trä­ger des HBFZ sind der Lan­des­be­trieb Land­wirt­schaft in Hes­sen und das Fraun­ho­fer-Insti­tut mit Sitz in Kas­sel. 3,3 Mil­lio­nen Euro stellt dafür die Lan­des­re­gie­rung zur Ver­fü­gung. Allein 2,8 Mil­lio­nen Euro davon gehen an das Kon­junk­tur­pro­gramm der Regie­rung.