Niedersachsen plant die schnelle Umsetzung der Energiewende

Wap­pen des Lan­des Nie­der­sach­sen

Die Lan­des­re­gie­rung von Nie­der­sach­sen will mit­hil­fe eines neu­en Ener­gie­kon­zepts ihren ganz eige­nen Bei­trag zur zügi­gen Umset­zung der von der Regie­rung geplan­ten Ener­gie­wen­de bei­tra­gen. Vor­ge­stellt wur­de das neue Kon­zept am Mitt­woch und zwar von Minis­ter­prä­si­dent McAl­lis­ter von der CDU.

Dem­nach ist das The­ma Ener­gie­wen­de für das Bun­des­land Nie­der­sach­sen ein umfas­sen­des The­ma. Zum einen sol­len mög­lichst früh­zei­tig die dort vor­han­de­nen Atom­re­ak­to­ren abge­schal­tet wer­den und zum ande­ren soll der Aus­bau der bereits jetzt zahl­reich vor­han­de­nen Wind­kraft­an­la­gen noch wei­ter vor­an­ge­trie­ben wer­den. Bei all dem Eifer gibt es natür­lich auch immer einen klei­nen Schwach­punkt und der ist im Fal­le von Nie­der­sach­sen sicher­lich das Ent­sor­gungs­la­ger für Atom­müll in Gor­le­ben. Seit­dem es die­ses Lager gibt, wach­sen auch die Pro­tes­te, doch eine ande­re Lösung ist nicht in Sicht.

Trotz­dem hält sich die Lan­des­re­gie­rung in Nie­der­sach­sen nicht damit auf, das End­la­ger zu ver­tei­di­gen, son­dern schaut nach vorn in Rich­tung grü­ner Zukunft. Zusätz­lich zu den neu geplan­ten Wind­kraft­an­la­gen sol­len auch die Strom­net­ze wei­ter aus­ge­baut wer­den. Außer­dem ist geplant, auch die vor­han­de­nen kon­ven­tio­nel­len Kraft­wer­ke noch effi­zi­en­ter zu nut­zen. End­ziel ist es, den Kli­ma­schutz und die Her­aus­for­de­run­gen der geplan­ten Ener­gie­wen­de best­mög­lich mit­ein­an­der zu ver­ei­nen, wie McAl­lis­ter auf einer Kon­fe­renz in Han­no­ver mit­teil­te.