Verbraucher zahlen bei der Grundversorgung am meisten

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Exper­te des Ener­gie­ver­brauchs­por­tals Veri­vox haben jetzt einen nähe­ren Blick auf die Strom­prei­se gewor­fen. Dies­mal ging es dabei beson­ders um den Grund­preis.

Vom Prin­zip her betrach­tet, wer­den Ver­brau­cher bei ihrem Ver­sor­ger auto­ma­tisch ein­ge­stuft, sofern sie sich nicht für einen ande­ren Anbie­ter ent­schei­den. Die Ein­stu­fung ist natür­lich auch gekop­pelt an den Grund­preis und bei dem gibt es oft erheb­li­che Unter­schie­de. Einer Erhe­bung des Bun­des der Ener­gie- und Was­ser­wirt­schaft zufol­ge waren im Jah­re 2009 noch fast 50 Pro­zent aller Kun­den bei ihrem Grund­ver­sor­ger unter Ver­trag. Trotz­dem der Wech­sel denk­bar ein­fach wäre und die Ver­brau­cher dabei viel Geld ein­spa­ren könn­ten, scheu­en die­sen Vie­le.

Das Spar­po­ten­zi­al eines Mus­ter­haus­halts mit zwei Erwach­se­nen und zwei Kin­dern könn­te laut Veri­vox mit einem Ver­brauch von 4000 Kilo­watt­stun­den im Jahr bei rund 200 Euro lie­gen. Die­se Ein­spa­rung gilt sogar dann, wenn sich Ver­brau­cher inner­halb des eige­nen Strom­an­bie­ters für einen güns­ti­ge­ren Tarif ent­schei­den. Wer kom­plett den Anbie­ter wech­selt, spart sogar mit­un­ter noch mehr. Ein Ver­gleich lohnt sich. Span­nend ist, dass die Nut­zungs­ent­gel­te für die Ener­gie­un­ter­neh­men je nach Regi­on unter­schied­lich ver­teilt sind und so leicht zwi­schen 895 und bis zu 1.212 Euro schwan­ken kön­nen. Ein wei­te­rer Grund für die star­ken Preis­schwan­kun­gen mit denen die Ver­brau­cher kon­fron­tiert sind.