Interesse an Ökostrom erlahmt

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Ein gutes Jahr ist es jetzt her, seit der ver­hee­ren­den Atom­ka­ta­stro­phe im japa­ni­schen Fuku­shi­ma und schein­bar sind die Ver­brau­cher es müde gewor­den, sich über Öko­strom zu infor­mie­ren. Wie das Por­tal „Toptarif.de“ kürz­lich ermit­tel­te, sinkt das Inter­es­se an Öko­strom von Sei­ten der Ver­brau­cher ste­tig. War der Hype um den Strom in den Wochen nach der Kata­stro­phe noch unge­bro­chen und jeder drit­te Ver­brau­cher ent­schied sich für die Umstel­lung auf Öko­strom, ist es jetzt gera­de noch jeder Fünf­te. Die Wer­te haben sich mitt­ler­wei­le wie­der auf den Stand ein­ge­pen­delt, der auch vor Fuku­shi­ma vor­lag und damit ein kla­res Zei­chen gesetzt, dass Öko­strom zwar gut und schön ist, aber im Den­ken der meis­ten Ver­brau­cher längst kei­ne Prio­ri­tät mehr hat.

Je wär­mer die Tem­pe­ra­tu­ren bei uns wer­den, umso mehr sinkt die Nach­fra­ge und das alar­miert nicht nur die Strom­an­bie­ter, son­dern auch die Bun­des­re­gie­rung. Schließ­lich ist es mehr als ungüns­tig, wenn ein gan­zes Land auf Öko­strom umstellt und das auch Mehr­kos­ten für die Ver­brau­cher bedeu­tet, jedoch ein gro­ßer Teil von Ihnen gar kein Inter­es­se mehr dar­an hat. Doch es gibt auch Unter­schie­de zwi­schen den Regio­nen, denn wäh­rend das Saar­land gro­ßes Inter­es­se am Öko­strom zeigt und sich jeder Drit­te für die Tari­fe inter­es­siert, fällt Sach­sen dahin­ter stark ab.

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