In Berlin wurde über den Rückkauf der Netze und die Gründung eines Ökostrom-Werkes abgestimmt, im Volksentscheid stimmten 24,1 Prozent der Wahlberechtigten für einen Rückkauf.

Bis jetzt haben die Verbraucher durch die Energiewende deutlich tiefer in die Taschen greifen müssen, weil der Strompreis ständig steigt. Geht es nach der Bundeskanzlerin Merkel, muss eine Reform des ­Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gleich nach der Bundestagswahl auf den Weg gebracht werden.

Am deutschen Strommarkt ist eine eindeutige Tendenz in der Richtung zu erkennen, als dass die Atomenergie immer häufiger und in zunehmendem Umfang vom Ökostrom verdrängt wird. Darüber hinaus gibt es schon seit einiger Zeit die erfreuliche Entwicklung, dass Ökostrom kaum noch teurer als konventioneller Strom ist.

Kaum haben die Verbraucher die erste Hiobsbotschaften verdaut, wonach die Stromkosten weiter in die Höhe steigen werden, schon setzt der nächste Preisschock an. Nun soll nämlich die Ökostrom-Umlage erneut angehoben werden und das um bis zu 50 Prozent allein im nächsten Jahr.

Der Fraktionsvorsitzende der FDP Rainer Brüderle fordert den sofortigen Neubaustopp hinsichtlich der Solaranlagen und spricht in diesem Bezug von „Öko-Snobismus in der Solarindustrie“. So sei kurzfristig ein Einfrieren der EEG-Umlage oder ein Moratorium für den Neubau von Solaranlagen zwar denkbar, mittelfristig müsse aber ein marktwirtschaftlich orientiertes Mengensystem das derzeitige Erneuerbare-Energien-Gesetz ersetzten. Die FDP ist nicht ..weiterlesen

Für Verbraucher eine echte Horror-Vorstellung, die langsam Realität wird. Erst vor wenigen Wochen hat die Bundesregierung eine Preissteigerung der Stromkosten in Höhe von 5,5 Prozent beschlossen.

Das Gesetz für die erneuerbaren Energien lässt sich nicht von heute auf morgen reformieren, es müsse vielmehr eine behutsame Art Umgang mit der Form gefunden werden. Dabei betonen Politiker der SPD: "Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) ist als Instrument für die Markteinführung der erneuerbaren Energien ein großer Erfolg, es ist in 60 Ländern kopiert worden." Es fehlt ..weiterlesen

Nicht nur die Ökostromumlage hat die Preise für Strom in die Höhe getrieben und bittet Verbraucher verstärkt zur Kasse. Auch der Ausbau der Stromnetze verursacht Kosten in Milliardenhöhe und deswegen wurde jetzt eine erneute Strompreiserhöhungen beschlossen. So sollen die Verbraucher schon im Jahre 2013 mit bis zu 5,5 Prozent mehr für jede Kilowattstunde Strom bezahlen ..weiterlesen

Die Netzbetreiber haben bis September bereits über 2,6 Milliarden Euro mehr für Ökostrom ausgegeben, als sie dafür von Verbrauchern durch die Umlage eingenommen haben. Das belegen Daten, die die Stromnetzbetreiber kürzlich vorgelegt haben, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrer Ausgabe vom Montag berichtet. Damit wächst das Finanzierungsdefizit zum auslaufenden Jahr 2012 nach Schätzungen der ..weiterlesen

Die Stromkosten sollen begrenzt werden, das fordert das Bundeskartellamt. Durch diese möglichst rasch geplante Reform soll zum einen die erneuerbare Energie gefördert werden, zum anderen sollen die Verbraucher so entlastet werden, wenn die Stromkosten steigen weiter. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts sagte dazu gegenüber der dpa: "Die Förderung in der Form, wie wir sie bislang ..weiterlesen