Die Bundesregierung hat in Absprache mit der Bundesnetzagentur heute eindeutig entschieden, Atomkraft wird zukünftig nicht als Kaltreserve bei eventuellen Engpässen in der Stromlieferung zur Verfügung stehen.

Pünktlich zum Verbot der 60-Watt-Glühbirnen steigen nun die Preise für die gesetzlich vorgeschriebenen Energiesparlampen und zwar je nach Hersteller um bis zu 25 Prozent.

Der erste September wird richtungweisend für die nächsten Änderungen im EU-Glühlampenverbot. Jetzt müssen endgültig alle 60-Watt-Birnen vom Markt verschwinden.

In diesem Jahr kommt Deutschland in seinem Gesamtstromverbrauch erstmals auf die Marke von 20 Prozent Ökostrom. So groß ist der Anteil des Ökostroms, der in die Netze gespeist wird.

Am Mittwoch wird die Regierung die Entscheidung bekannt geben, ob Atomkraftwerke zukünftig wirklich als Kaltreserve bei Stromengpässen dienen sollen. Das teilte die Bundesnetzagentur am Montag mit.